Über mich

Mein Name ist Birgit Meyer, geb. Demetz, ich bin am 13. Juli 1968 in Wiesbaden geboren, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine Konfession ist evangelisch.

Ab dem 3. Lebensjahr verbrachte ich die Wochenenden zusammen mit meinen Eltern bei meinen Großeltern im Taunus in dem kleinen Ort Berghausen (Rhein-Lahn-Kreis). Dadurch fühlte ich mich nicht nur mit Hessen sondern auch mit Rheinland-Pfalz sehr verbunden. In der Schule und später in der Ausbildung war ich somit „Hessin“, am Wochenende aber schlug mein Herz als „Rheinland-Pfälzerin“, denn ich liebte schon immer die pure Natur und fühlte mich sehr wohl in dieser wunderschönen Landschaft. Mein Vater ist gebürtig aus Wiesbaden und meine Mutter gebürtige Fränkin (Nürnberg). So gab es immer wieder in meinem „internationalen“ Sprachgebrauch Verständnisprobleme zwischen Hessisch, Fränkisch und Bergeser Platt. Nach meinem Realschulabschluss machte ich eine Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin. Mit 18 Jahren lernte ich während meiner Lehrzeit meinen Mann Roman kennen. Für mich war es das Größte, denn ich wünschte mir schon als Kind einen Mann aus Berghausen, da ich damals schon wusste, dass ich hier auf dem Land später einmal wohnen wollte. So ging dieser Wunsch tatsächlich für mich in Erfüllung. Nach unserer Heirat im Jahre 1989 folgte die Geburt unserer Kinder Kevin (1990) und Leslie (1993). Auf dem elterlichen Grundstück fingen wir 1992 an, in Eigenarbeit unser Haus zu bauen, indem wir die Pferdescheune aus-, an- und umgebauten. Von 1995 bis 1998 hatte ich mein eigenes Geschäft „Birgits Geschenkideen“ mit Seidenblumenkreationen, Schaufensterdeko, Hochzeitsarragements etc. Schweren Herzens musste ich mein Geschäft dann schließen, da ich durch die Dauerschübe meines Morbus Crohn nicht mehr zur Ruhe kam und mich ständig in Krankenhäusern aufhielt.
Den Morbus Crohn, eine medizinisch und wissenschaftlich nachgewiesen unheilbare Darmerkrankung, bekam ich im Alter von 9 Jahren und war damals einer der jüngsten Fälle für Morbus Crohn in ganz Deutschland. Nach meiner Geschäftsaufgabe übernahm ich dann stundenweise die Büroarbeit der Selbständigkeit meines Mannes in der Bäckereitechnik. Wegen der vielen Folgeerkrankungen wie z.B. Rheuma, Arthritis und Osteoporose stand ich über 25 Jahre unter schwersten Medikamenten wie Cortison, Entzündungsblocker, starken Schmerzmitteln, Immunpräparaten bis hin zu Chemotherapien. Bereits gezeichnet durch das Schicksal meiner Krankheit und den damit verbunden Lebensumständen, ergriff mich 2003 während eines erneuten Morbus Crohn-Schubs noch zusätzlich die große Grippewelle mit dem schweren Influenzavirus in der schwersten Abstufung. Besonders für schwache, kranke und alte Menschen kann dieser Virus tödlich enden, 2003 starben tatsächlich auch über 10.000 Menschen daran.
Diese tödliche Abstufung brachte mich zu einer außergewöhnlichen Grenzerfahrung, in ein Nahtoderlebnis zwischen Himmel und Erde hinein. Nachdem ich von so weit „drüben“ noch einmal zurückkommen durfte, wurde mir fortan durch diese Christus- und Gotteserfahrung ein völlig neues Leben in Gesundheit geschenkt. Seither lege ich für meine Wegführung meine Hand getrost und vertrauensvoll in die Hände Jesu. Für alle meine Ärzte, Kliniken und Therapeuten war und ist es bis heute ein wahres Wunder.
Aus diesem Erlebnis heraus bekomme ich seit 2003 von „oben“ unter anderem meine Liedtexte samt Melodie geschenkt. In den ersten drei Jahren kamen nur englische Texte, die ich mir dann mühsam übersetzen musste, da ich die englische Sprache nicht gut verstand. Gott sei Dank habe ich mich weiterhin getraut, mich diesem geschenkten unfassbaren Liedgut mit seinen Botschaften zu öffnen und es anzunehmen. So verwirklichte ich damals meine ersten drei englischen Lieder mit Jürgen, einem Freund, die mit Bewohnern hier aus dem Ort in einem Tonstudio auf CD gebracht wurden. Zwei Jahre später konnte ich mit Ramey und Detlef zwei weitere Lieder auf deutsch verwirklichen. Unter anderem schrieb ich in dieser Zeit auch mein Buch „Die Mitte“ mit dem Untertitel „Erst müssen wir bluten, dass die Wunde heilen kann“ sowie meine drei Gedichtbüchlein „Liebe“, „Glaube“ und „Hoffnung“. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass man heute sogar mein Engellied „Gott schickt dir einen Engel“ im Religionsunterricht, so z.B. in der Sinsheimer Kraichgau-Realschule singen würde. Es hat im Laufe der Jahre auch auf Hochzeiten, Geburtstags- oder Jubiläumsfeiern und in Kirchenveranstaltungen seinen festen Platz bekommen. Mein Lied „Dankeschön bis wir uns wiedersehen“ wird mittlerweile gerne bei Beerdigungen, in Trauerhäusern etc. in die Zeremonien mit eingebunden. Im Dezember 2015 habe ich mein Debüt-Album „Hörst du den Herzschlag“ mit Oliver Fietz vom Abakus Musikverlag herausgebracht, nachdem ich über 12 Jahre darauf wartete, bis ich mit meinem Liedgut an die richtige Stelle geführt wurde.
Meine seelsorgerische Arbeit wurde mir in die Wiege gelegt, sie ist einfach mein SEIN von Kindheit an. Im Kindergarten und in der Schulzeit war ich schon bekannt als „die Mutter der Kompanie“. Mein Krankheitsweg in jungen Jahren hat mich eine ungewöhnlichere Entwicklung gehen lassen als andere Jugendliche in meinem Alter. So begriff ich sehr früh, was das wichtigste im Leben ist und war immer in helfender Funktion trotz eigener Beeinträchtigung für meine Mitmenschen da.
Seit meinem Nahtoderlebnis 2003 lebe ich nun meine Berufung als eingetragene Lebenshilfe im vollen Ausmaß. Mit meinen Vorträgen, Seminaren und Herz-Seelen-Arbeiten wurde ich so für meine Mitmenschen zur spirituellen Wegbegleiterin und „Frau der Herzen“. Im Jahr 2009 habe ich mit meinem Mann und unserem Freund Friedel Craß begonnen, den Wander-/ Pilgerweg HERZWEG DES FRIEDENS mit seinen 13 Stationen auf einer Wegstrecke von 8,7 km zu erbauen, der dann 2011 dank der unterstützenden Hilfe lieber Mitmenschen, unter anderem dem Kettensägenkünstler Ralf Schlarp, der unser Herztor fertigte, eröffnet werden konnte. Das erste Herz-Friedens-Festival im August 2013 stand ebenfalls in Verbindung mit den 13 Stationen des Herzweges. Hinter der Zahl 13 verbirgt sich aus dem Hebräischen: „Himmel und Erde verbinden - Frieden schaffen“. Mein ganzes Leben lang bin ich in meinem Umfeld schon Schlichterin und Brückenbauerin. So liegt mir jedes Menschenherz, ob mit oder ohne Religion, am Herzen, vor allem der verbindende „Interreligiöser Dialog“. Neben meinem Jahresprogramm „Innerer Pilgerweg zum Herzen“ ergibt sich mit dem äußeren Wander-/ Pilgerweg HERZWEG DES FRIEDENS somit eine wunderbare Herzverbindung.

ANMERKUNG
Ich gehöre keiner Institution, Organisation, Stiftung, Gemeinschaft etc. an und bin mit meiner Selbstständigkeit als Lebenhilfe eingetragen. 2013 habe ich zur Pflege, Instandhaltung und Erweiterung des HERZWEG DES FRIEDENS den gemeinnützigen Herz-Friedens-Verein e.V. gegründet.